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Jetzt wird‘s ernst…

Eurowings. Irgendwo zwischen Düsseldorf und New York. 2. März 2020. So, wir sitzen im Flieger. Verrückt. Noch kann keiner von uns – am wenigsten natürlich der Krümel – richtig realisieren, was los ist, denke ich. Am Wochenende war die Familie noch einmal zusammen. Der Krümel hat noch einmal Zeit mit den Omas verbringen können, der Mann und ich hatten Pärchenzeit bei einem exklusiven Dinner. So schnell werden wir das wohl nicht mehr haben.

Es war ganz wunderbar, alle noch einmal da zu haben. Auch zum Abschied am Flughafen. Zwar war uns klar, dass es dadurch viel emotionaler wird, aber das war auch gut so. Wir waren uns zunächst uneins, ob das gut ist. Ich wollte alle um mich haben und mir die Gefühlsduselei geben. Schließlich ist es kein „Wir fliegen mal eben in den Urlaub“-Abschied. Der Mann fürchtete es würde ihm zu viel. Ich gebe zu, dass ich das als Argument nicht habe gelten lassen. Ausruhen und alleine sein können wir in Philly noch genug. Und werden wir wahrscheinlich auch öfter als uns lieb ist. Ich war deshalb nicht sehr nachgiebig. Da muss er leider des Öfteren durch, wenn ich von etwas überzeugt bin. 

Schlussendlich aber sind wir beide zum Glück auch sehr sehr froh, dass wir es so gemacht haben. Unsere Familien haben sich den Tag extra frei genommen und sind teils weit angereist. Und es ist doch ein wundervolles Gefühl, auch wenn es den Abschied erschwert, ihre Liebe und die Verbundenheit so zu spüren. 

Und ich ganz persönlich fand es wichtig, den Abschied gemeinsam zu betrauern und auch eine Träne zu verdrücken. So kann ich jetzt im Flieger tief durchatmen, Düsseldorf hinter mir lassen, nach vorn schauen und mich auf das Abenteuer freuen, dass uns erwartet. Mit tiefer Dankbarkeit im Herzen für unsere wundervollen Familien, ihre Liebe und Unterstützung. Alles andere wäre doch einfach „zu egal“ gewesen. 


Düsseldorf in Bildern…

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